Saab erhält 2,9-Milliarden-SEK-Auftrag für künftiges Kampfflugzeug-System

Saab Future Fighter System Concept

Saab erhält von der schwedischen Beschaffungsbehörde FMV einen Auftrag über rund 2,9 Milliarden SEK für weitere Arbeiten an einem künftigen Kampfflugzeug-System. Der Vertrag läuft von 2026 bis 2028 und enthält Optionen für die Jahre 2029 und 2030. Noch geht es nicht um ein serienreifes Flugzeug, sondern um Konzepte, Technologiedemonstratoren und die weitere Erprobung neuer Technologien.

Fliegende und bodengebundene Demonstratoren

Saab soll neue Technologien weiterentwickeln und demonstrieren. Zum Programm gehören fliegende und bodengebundene Demonstratoren, fortgeschrittene Studien sowie Systemkonzepte für bemannte und unbemannte Systeme.

Die Arbeiten umfassen Systemintegration und Autonomie ebenso wie Signaturanpassung und Antrieb. Hinzu kommen digitale Entwicklungsverfahren und künftige Fertigungskapazitäten. Ziel ist es, technische Kompetenz aufzubauen, technische Risiken zu reduzieren und Schweden Handlungsoptionen für die zukünftige Ausgestaltung seiner Luftkampffähigkeiten zu erhalten.

„Wir sind sehr erfreut, dass FMV Saab durch diesen neuen Vertrag weiterhin Vertrauen entgegenbringt. Die Arbeit ist entscheidend, um neue Technologien weiterzuentwickeln und zu demonstrieren, die für ein zukünftiges Kampfflugzeug-System zentral sein werden“, sagt Lars Tossman, Leiter des Geschäftsbereichs Aeronautics bei Saab.

Noch keine Entscheidung über eine konkrete Plattform

Der neue Auftrag baut auf Verträgen zwischen FMV und Saab aus den Jahren 2024 und 2025 auf. Die Arbeiten befinden sich weiterhin in der Konzept- und Demonstratorphase. Aus dem Auftrag lassen sich weder eine konkrete Konfiguration noch ein bestimmtes Flugzeugmuster oder eine Entscheidung über einen Nachfolger der Gripen ableiten.

Bild: Saab